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Lernraum
Dachau


Die Kurzfassung unserer Konzeption gibt Ihnen Einblick in unser Denken und Handeln und in unsere Ziele in der Arbeit mit den uns anvertrauten Kindern. Sie soll Ihnen eine Entscheidung für unsere Einrichtung erleichtern.

Historisches zum Arbeitsfeld "Hort"

Die Institution Hort gibt es historisch betrachtet seit etwa 140 Jahren. Horte wurde gegründet, um der Verwahrlosung von Kindern und Jugendlichen in Notzeiten entgegen zu wirken. Die Missstände in den Großstädten, die vielen Kinder auf der Straße waren Anlaß, dass diese Einrichtung geschaffen wurde. Allerdings stand kein pädagogisches Konzept dahinter, sondern die Horte waren eher Verwahranstalten. Dieser negative Charakter der Einrichtung Hort war bis nach dem 2. Weltkrieg spürbar. Erst mit zunehmenden Emanzipationsbemühungen der Frauen, immer häufigerer Berufsausbildung und Berufsausübung, der Entwicklung von der Großfamilie zur Kleinfamilie und anderen gesellschaftlichen Verändeungen bekam diese Betreuungsform für Schulkinder einen positiven neuen Stellenwert. Und auch die Pädagogik kümmerte sich nun um die Ausbildung und das Berufsbild von Hortbetreuerinnen und Betreuern. Auch die theoretische und praktische Pädagogik zur Hortbetreuung wurde nun entwickelt.

1984 entstand unser Hort und wurde zur gefragten Einrichtung als schul- und familienergänzende Form des Lebens und Lernens.

Der heutige Auftrag eines Hortes:

Der Hort ist eine familien- und schulergänzende Einrichtung in Form von Betreuung, Bildung und Erziehung von Kindern ab der Einschulung mit dem Ziel, dass die Entwicklung des Kindes zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit gefördert wird.

Deshalb bemüht sich unser Hort um die Förderung der Eigenverantwortlichkeit. Das heißt, wir kümmern uns darum, dass die Kinder ihren eigenen Wert, sich selbst als integere Personen erkennen, ihre Stärken und Schwächen erfahren und ihre Wünsche, Hoffnungen und Bedürfnisse äußern und auch umsetzen lernen.
Demgegenüber steht die Förderung zur Gemeinschaftsfähigkeit. Dies bedeutet, dass unsere Kinder neben ihren eigenen Bedürfnissen die Bedürfnisse der anderen Kinder erkennen, akzeptieren und in einem gewaltfreien Rahmen zu eigenständigen Kompromissen finden. Wir legen Wert auf die Balance zwischen Nehmen und Geben, zwischen Sich-Durchsetzen und Nachgeben, zwischen dem Austragen von Konflikten und dem Finden von geeigneten und fairen Lösungen.
Erfahren wird so neben dem Ich und dem Du das Wir-Gefühl, das Erleben des gemeinsamen Miteinanders.


Die Stärkung des Ichs,
die Akzeptanz des Du
und die Schaffung des Wir

sind unsere 

Grundziele
in der Erziehungsarbeit.



 

Als pädagogische Schlagworte dazu:

Erfahrung von Angenommensein die Achtung als Person
das Gefühl der Geborgenheit
das Lernen, mit Gleichaltrigen in der Gruppe zurecht zu kommen
das Erlernen von passendem männlichen und weiblichen Rollenverhalten Entwicklung und Förderung grundlegender Fertigkeiten im Lesen, Schreiben und Rechnen in enger Absprache mit der Schule, den Lehrkräften und den Eltern Entwicklung von Kernkompetenzen, die für das Alltagsleben wichtig sind
die Entwicklung von Gewissen, Mitgefühl, Achtsamkeit und ethischen Grundwerten
das Erreichen persönlicher Unabhängigkeit liebevolles Miteinander und konsequente Alltagsgestaltung



In einem Satz :

unser Hort will als Schlüsselkompetenzen die personale und die soziale Kompetenz unserer  / Ihrer Kinder fördern und zugleich die Wissens- und Lernkompetenz im schulischen und außerschulischen Kontext.



Weitere Schwerpunkte / Projekte :

Darüber hinaus setzt unsere Einrichtung aber weitere thematische Schwerpunkte im Alltag und in den Projekten. Diese sind:

Interkulturalität und interkulturelle Kommunikation im Sinne der Kulturpädagogik, gewalt- und diskriminierungsfreie Konfliktbewältigung als Friedenserziehung, das Lernen von Umweltkompetenz durch wertschätzende Naturerlebnisse und die Förderung der kreativen und ästhetischen Kompetenz durch Werken, Gestalten, Musik und künstlerische Darstellung in allen Erscheinungsformen.

Unser Hort leistet so einen erheblichen Beitrag zur Integration von Kindern aus anderen Kulturkreisen. Wir führen die Kinder dazu, die eigene kulturelle und religiöse bzw. konfessionelle Zugehörigkeit zu erkennen, aber auch zu verstehen, dass andere Formen genauso ihre Berechtigung haben. Wir öffnen das Denken und Fühlen der Kinder hin zu Toleranz und Kooperationsbereitschaft über scheinbar Trennendes hinweg.


Wir können das:

All diese Ziele können wir jeden Tag neu angehen, weil wir über hochqualifizierte MitarbeiterInnen verfügen, die engagiert, ideenstark, einfühlsam und liebevoll mit Lust in die Einrichtung und zu den Kindern kommen. Wir können diese Zielsetzungen erreichen auch dadurch, dass wir als kleiner privater Träger ohne große Personalfluktuation im vielseitig ausgebildetem Team schnell und unkonventionell auf neue Bedürfnisse reagieren können. Wir bedenken die Anliegen der Eltern und ihre Wünsche sofort  und  integrieren sie in unser offenes Konzept, wenn sie weiterführend und realisierbar sind.

Als Träger sind wir stolz darauf, dass  im täglichen Miteinander unser Leitspruch " Es geht immer um das Wohl der Kinder" umgesetzt wird.







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